Achja. Wir geben zu, wir habens doch ganz gut.
Spontan sind wir vor ein paar Tagen mit dem Fahrrad los, die 6 Kilometer zum nächsten Campingplatz (und Ort) durch den wunderschönen, endlosen Kiefern (Pinien??)-Wald. Wir wollten mal ausspähen, wie es da so aussieht.
Und irgendwie hat es uns dann so erwischt, dass wir spontan unseren Aufenthalt im Cap de l’Homy um 2 Tage verkürzt und in Contis Plage um diese 2 Tage verlängert haben. Die Stimmung beim Camping Cap de l’Homy ist irgendwie momentan speziell.. irgendwie passen wir hier wohl nicht ganz rein. Dazu muss man sagen, dass die Sanitäranlagen doch etwas in der Zeit stehengeblieben sind. Es gibt (immerhin) 2 Toiletten zum sitzen pro Sanitärblock, ansonsten nur die ollen Plumps-Dinger. Es stinkt nach Kanal und so und beim Abwaschen wundert man sich irgendwann, dass die Füße immer nasser werden – das Wasser läuft aus einem offenen Rohr aus dem Waschbecken einfach in eine Rinne im Boden und spritzt dabei munter in alle Richtungen. Allerdings zahlen wir hier nicht viel und die Lage und die Anordnung (herrlich chaotisch, hügelig und gemütlich) ist sehr nett. Außerdem hat der Campingplatz einen praktischen Holz-Übergang zum Strand, so dass man die breiten Dünen ohne großes Muskeltraining bezwingen kann.

Aber uns zieht es weiter, und so sind wir gestern hier bereits auf Lous Seurrots angekommen. Da wir ein bisschen verrückt gebucht haben, müssen wir nun innerhalb von den 8 Tagen, die wir hier sind, auf insgesamt 3 verschiedenen Plätzen stehen. Die ersten 2 Nächte haben wir einen Platz zwischen super netten Nachbarn, wir haben in den ersten Stunden hier schon so viele nette Gespräche geführt, wie in den 3 Tagen auf dem letzten Campingplatz nicht.
Einen Surfkurs haben wir fürs Wochenende gebucht und uns für Montag und Dienstag jeweils einen Tennisplatz reserviert.

Und das absolute Highlight von Lous Seurrots: der Campingplatz liegt an einem Fluss, der in den Atlantik mündet. Ab morgen sind wir – leider nur für drei Nächte – auf einem der wenigen Stellplätze mit Blick auf den Fluss. Zwischen Platz und Wasser liegt noch ein breiter Sandstreifen und genug Raum für die Gezeiten, die der Fluss natürlich auch mitlebt. Wir können hier dann gemütlich mit den Subs auf den Fluss und entweder mal etwas weiter ins Landesinnere paddeln – soll ganz hübsch sein – oder uns mit den Subs zum Strand paddeln (und am besten rechtzeitig am Rand aussteigen, bevor man in der Brandung landet).
Wir haben heute schon einige Leute mit Subs in den Wellen beobachtet – auch das scheint gut zu gehen (und verlangt eine Menge gutes Gleichgewicht). Auch das werden wir mal die Tage ausprobieren. Achso und noch ein Highlight: die Strandbar! Siehe Beitragsbild. Super Tipp, Gunnar + Janosch, danke dafür!

Ansonsten müssen wir aber auch wieder arbeiten, die Tour will ja auch finanziert werden. Das Arbeiten zusammen im Bulli ist weiterhin platzmässig eine Herausforderung, und bei Regen möchte man dann doch nicht so gern draußen unter der Markise im Sprühregen sitzen. Mal schauen, was wir da noch für lustige Ideen haben. Der Feierabend jedenfalls lässt sich hier deutlich netter gestalten als im kalten, nassen Hamburch… wir verschwinden einfach an den Strand, tanken Sonne und hüpfen in den Wellen herum, im immernoch pi-warmen (Hallo Klimawandel..) Atlantik…

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