Wir sind wieder daaaaa! Juhuuu! 😂

Das klingt, als wäre alles schlimm gewesen und wir wollten nur nach Hause. NEEEEIIIN natürlich nicht!

Aber nach 9 Monaten on Tour – das sind 41 Wochen, Leute, sind wir einfach mal wieder froh, zu Hause zu sein. Eine eigene Dusche zu haben. Ein eigenes Klo, eine nicht verschimmelte Waschmaschine (nagut, erst nachdem ich eine neue gekauft hab), einen Staubsauger, der funktioniert und viel Platz zum Arbeiten.
Nebenbei sind wir natürlich auch sehr froh, Familie und Freunde und die Katzen – wenn auch nur ab und an bis zum 6. Juli – wieder um uns zu haben!

Für alle, die sich fragen, warum wir überhaupt nach 9 Monaten zurück sind, die Kurzfassung: Guter Start in die 2. Campingphase Mitte März, dann beschissenes Wetter in Spanien, das schlimmste Wetter in Tarifa (südlichster Zipfel Europas!!), eingesperrt im Bulli mit Dach unten (mega Sturm) bei Regen, Hagel und Gewitter über Tage mit Ansage von mehr Regen.. Zelt mehrmals eingebrochen.. An dem Punkt mussten wir feststellen, dass die Tour mit Bulli im Spätsommer super war – weil das Wetter mitgespielt hat. Aber jetzt im Frühjahr das absolut nicht funktioniert. Dafür bräuchten wir einen größeren Camper, wo man vernünftig auch drinnen leben kann, wenn das Wetter nicht mitspielt. Da wir arbeiten müssen, können wir so nicht weiter touren. Außerdem haben wir genug gesehen und können eh nix mehr aufnehmen – wir machen Portugal und England einfach ein anderes Mal 😉

Ursprünglich wollten wir dann Ende Mai zurückkommen, aber das Wetter in der Schweiz und Freiburg (wo wir Mitte-Ende Mai gewesen wären) sollte GRUSELIG werden – also beschlossen wir, noch früher nach Hause zu kommen. Wir waren noch 3 Nächte auf dem Elbcamp – Campingplatz unten in Blankenese.. das war sooo schön, nur etwas zu windig. Aber bestes Wetter in Hamburg und in Freiburg und der Schweiz überall Dauerregen und Überflutungen.. dann konnten wir über Pfingsten in Olafs Bude, da Elke unterwegs war. Das war ganz praktisch, weil der Bulli bis zur Oberkante vollgepackt war mit unserem Zeug und wir erstmal in Ruhe sortieren mussten…

Nu sitzen wir seit dem 21. Mai in meiner Wohnung in der Reventlowstraße. Alles ist beim Alten, die Untermieter haben alles top hinterlassen und Gina ist unendlich froh, wieder zu Hause zu sein. Leider ist in der Zwischenzeit meine Kellerwand durchnässt und wir durften fast alles, was da drin noch war, wegwerfen.. zusätzlich hat das elektrische Einfahrtstor noch den Bulli eingeklemmt und zerkratzt… und ich schlage mich jetzt mit Versicherungen und der Hausverwaltung rum.

Ab dem 6. Juli haben wir dann auch Olafs Butze zurück, dann können wir weiter sortieren, Möbel wieder aufbauen, vielleicht ein bisschen renovieren.. und vor allem: die Katzen kuscheln!


Ein paar gesammelte Fakten noch zur Tour – auch wenn ihr sie auch auf der Startseite in dem kleinen Kästchen am Rand sehen könnt:

  • Vorgebuchte Campingplätze: 16
  • Campingplätze besucht: 25
  • Gefahrene km: 20.578
  • Besuchte Länder: 6 (inkl. Deutschland)
  • Fähren: 3
  • Wochen on the road: 41
  • Schlägereien untereinander: 48
  • Tüten Müll am Atlantik gesammelt: 26
  • Übernachtungen im Bulli: 99
  • Übernachtungen in fester Unterkunft: 181
    (da fehlen irgendwo ein paar Nächte..)
  • Verlorene/Zerstörte Gegenstände: 20
  • Nervige Campingnachbarn: 3 + einige am Lago Lugano über Himmelfahrt..

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