Oha, wir sind nach 6 Monaten zum ersten Mal wieder in Deutschland!
Und wurden prompt mit Nebel und Regen begrüßt 😂
Um den Winter irgendwie weiter hinter uns zu bringen, haben wir vor einigen Wochen beschlossen, die „letzten“ vier Wochen davon in Freiburg zu verbringen und unserer Agentur mal einen Besuch abzustatten. Und mal wieder an normalen Schreibtischen zu arbeiten, herrlich!
Aber erstmal noch zu Brixen. Es war wiedermal ein mega Traum.. wir kommen auf jeeeeeden Fall wieder. Hier könnten wir eigentlich jedes Jahr im Winter ein paar Wochen verbringen, täglich Sonne, oben Schnee, und wenn es doch mal regnet, fährt man halt hoch auf die Plose und macht eine schöne Winterwonderland-Wanderung bei Schneefall.
Wir haben wiedermal traumhafte Wanderungen unternommen, vor allem die Tour auf dem „Milchsteig“ (Sentiero del Latte) hoch zur Fane Alm muss ich genauer beschreiben. Bei angesagten 17 Grad und Sonne sind wir mit dem Bulli und unseren Wanderstöcken losgedüst nach Vals, um von dort die 360 Höhenmeter zur Alm zu laufen und uns da auf der Hütte in die Sonne zu fläzen und irgendwas fieses zu essen.
Unten angekommen haben wir festgestellt, dass die „Straße“ hoch zur Fane Alm (die wir überlegt haben, hochzufahren, um von dort aus noch höher aufzusteigen) im Winter wohl ein Skiweg oder eine Rodelpiste ist… gut, also dann doch von unten hochwandern, wie ursprünglich geplant.
Nur doof, dass wir keine Spikes dabei hatten.. wir Idioten… bei 17 Grad und Sonne unten in Brixen angesagt, haben wir irgendwie nicht daran gedacht, dass im Wald auf den Wanderwegen immer noch Schnee und Eis herrschen.. ohman! Der Wanderweg war dann auch echt ordentlich vereist, so dass wir nur am Rand langsam hochkriechen konnten.. Ohne die Wanderstöcke wären wir total aufgeschmissen gewesen…
Nachdem wir dann irgendwann die Rodelstrecke gekreuzt haben, sind wir einfach – wie viele andere Wanderer auch – die Rodelstrecke bergauf gelaufen. Die war wenigstens deutlich weniger vereist.
Die Tour war ziemlich anstrengend und die Höhenmeter ordentlich, aber es hat sich sowas von gelohnt. Siehe Galerie.
Am Ende eröffnete sich vor uns ein Tal, gelegen auf 1749m Höhe, eingerahmt von allen Seiten von schneebedeckten Gipfeln, die bis zu 3000m Höhe erreichen. Der Himmel knalleblau, so blau, wie er es nur dort in Südtirol sein kann. Durchs schneebedeckte Tal lief natürlich ein plätschernder, glasklarer Bach, der Weg schlängelte sich zur Farne Alm, wo nur ein paar Holzhütten und das Restaurant – die Zingerle Alm – stehen. Einen Platz auf der (fast vollen) Holzterrasse in der Sonne geschnappt, Radler und Knödel bestellt und die Kulisse genießen – herrlich. Und freuen, dass es zurück zum Bulli nur noch bergab geht 😎
Neben dieser traumhaften Wanderung hat Olaf Tennistraining genommen, Gina und ich die Hundeschule besucht, Olaf und ich sind mit Gina über den Agility-Platz geflitzt und wir sind natürlich auch Ski gefahren oder im Schnee gewandert.
In unserer letzten Woche hat Kai uns noch ein paar Tage besucht, das war super lustig. Das Hacker-Büro, drei Entwickler, Vormittags arbeiten, Mittags lange Pause draußen, im Dunkeln weiter arbeiten.
Natürlich kam mit Kai das schlechte Wetter – das hat Besuch irgendwie an sich 😆. Als Sophie uns in Apiro besucht hat, wurde es auch neblig und regnerisch..
Dafür gab es aber natürlich oben schön Neuschnee und wir haben halt die Wanderung mit Kai auf 2000m hochverlegt und sind dort mit ihm durch Nebel und Schnee gewandert. Spikes an den Füßen, Wanderstöcke und dann 10 Kilometer von Hütte zu Hütte bei Schneefall. Lumumba, Radler, Kaiserschmarrn, Klöße in Gulaschsuppe.. Lecker!! Die Stimmung war der Hammer – mit leise rieselt der Schnee durch den Wald wandern, teilweise ohne Sicht, und Kai war überglücklich, mal die nervigen Kids ein paar Tage loszusein 😅
Zum Glück kam nach drei Tagen Wolken+Regen dann wieder die Sonne raus (endlich, wir waren es schließlich gewohnt, täglich Sonne zu haben) und Kai glaubte uns dann doch noch, dass die Fotos kein Fake waren 😂
Olaf und Kai waren dann nochmal auf der Plose Skifahren – nach 30 Jahren ging das bei Kai ziemlich schnell wieder wie damals. Ist halt wie Radfahren, verlernt man nich. Bei fettem Sonnenschein und frischem Schnee auf der Piste war das natürlich ein perfekter Tag für die Beiden. Und Gina und ich hatten mal Sturmfrei, auch nicht schlecht 😏
Apropos Skifahren – ich hab wegen der Knieschmerzen ja einen Skilehrer für 2 Stunden gebucht und zum Glück auch schnell festgestellt, dass ich noch was vom Skikurs vor ebenfalls fast 30 Jahren behalten habe. Puh! Dem Knie gefielt das Ganze auch besser – zwar nicht perfekt, aber geht! Yay! Und Skifahren ist ja soooo viel weniger anstrengend im Vergleich zum Snowboard… Dieses Szenario immer nachm Sessel- oder Schlepplift… :
Aus hinterer Bindung raus, aufpassen, dass man nicht auf die Fresse fliegt beim Aussteigen. Auf Kante rutschen, anhalten. In Bindung wieder reinfriemeln. Mist, kein Gefälle. Hüpf, hüpf, scheiße, zu weit zum Hüpfen, wieder Bindung hinten raus, mit dem freien Fuß Anschwung geben bis zur Piste, dabei fast auf die Fresse fliegen, dann wieder rein in die Bindung, mist, zu steil, fange an zu rutschen,… schnell hinsetzen, mist, Schnee in der Bindung…
Puh, endlich fertig, durchgeschwitzt, wieder aufstehen (an der Vorderkante hochziehen),… völlig erledigt endlich losstarten. Nach einer Abfahrt erstmal Pause 🤣
Skifahren: Hui, ausm Sessellift rausgeschossen, galant anhalten, kurz orientieren. Mit Stöcken Anschwung geben, bis man mehr Gefälle hat und los gehts. Schwing, Schwing, Wedel, Wedel, bis man unten ist. Wieder reinflitzen in den Lift, zur Not mit den Stöckchen nochmal Anschwung geben, schön gerade hinsetzen, fertig. Noch keinen Schweißtropfen eingebüßt.
Zum Schwarzwald: genug geschrieben heute, wir sind seit gestern hier, das Wetter ist eklig, die Natur der Hammer. Heute sind Tommi und die Oma gekommen und morgen feiern wir Geburtstag. Auguri auguri! Melde mich bald wieder!

















😬😎😮













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