Drei Fahrräder, Wauwi-Anhänger, Wauwi-Schwimmweste, Badesachen, normale Klamotten, Faltgrill, Bettzeug, Materialzelt, zwei externe Bildschirme, zwei Laptops, Kabelgedöns, Tastaturen, Mäuse, Calicap. Ist zwar noch nicht die ganze Ausrüstung, die am Ende mitkommen soll, aber schonmal ein großer Teil davon.
Vor allem wollen wir schauen, wie sich unser neues Materialzelt so macht. Ist es wirklich so einfach aufgebaut und so praktisch, wie wir uns das vorstellen?
Für den 20. – 24. Mai 2023 hatten wir zwei verschiedene Stellplätze auf einem sehr schönen und kleinen Naturcampingplatz am Pipersee / Schaalsee gebucht. Einer der ersten Sätze auf der Website vom „Schaalsee Camp“: „Dauercamper gibt es hier nicht!“ Herrlich, nehmen wir!!
Dauercamper haben uns schon bei unseren ersten paar Bulli-Trips in den Wahnsinn getrieben. Wir versuchen also, möglichst ohne entsprechende Campingplätze auszukommen…
Leider hatten wir irgendwie vergessen, dass am Donnerstag (18.5.) vor diesem Wochenende der Vatertag lag.. und so gab es dann zwar keine Dauercamper, aber natürlich musste irgendwer über die Stränge schlagen auf diesem wirklich tollen Campingplatz, und natürlich waren es unsere DIREKTEN Nachbarn…
Noch dazu lag unser Stellplatz am Rande des Campingplatzes, so dass die Vollpfosten von nebenan uns vom Rest der Atmosphäre und Menschen abgrenzten. Da half nur: Fluchen und (viel) Wein.
Die Vollpfosten mit ihrer aufgestellten elektrischen Dart-Scheibe und dem Disko-Licht (…) mal beiseite gelassen, haben sich unsere Anschaffungen doch ziemlich gut bewährt. Das Wurfzelt stand mit einem Wurf und mehreren Zubbeleien der Ecken. Ein paar Heringe reingekloppt und die Bänder gespannt, fertig. Die Heckschublade vom Bulli war ebenfalls der Hit, alles easy erreichbar.
Als sich am Sonntag der Campingplatz merklich leerte, konnten wir schon einen Tag früher unseren Stellplatz direkt am Wasser beziehen. Sooo hatten wir uns das vorgestellt. Wir hatten nette Nachbarn und es war deutlich ruhiger, nur wenige Leute blieben nach dem langen Wochenende noch hier.
Hübi und Tommi kamen vorbei und im Nu war auch das Materialzelt umgezogen. Mit Kanu paddeln, einem nicht ganz freiwilligen Tauchgang von Hübi und Grillen verbrachten wir den herrlichen, sonnigen Tag.
Und am nächsten Tag hatte Olaf für mich ein Geburtstagsgeschenk, das die Pack-Pläne für unsere Tour doch so ziemlich durcheinander bringen sollte 😉
Es war… ein SUP! Yay!
Nur.. wohin denn noch damit? Selbst ohne Luft, zusammengefaltet in seiner schicken Tasche, war das SUP nicht wirklich zu übersehen…
Und das nächste Problem war: Wenn wir ein SUP mitnehmen wollten, dann brauchten wir auch ein zweites. Klar, wir passen sogar zu dritt auf mein neues SUP. Aber.. Spaß geht anders. Und voran kommt man so auch nicht mehr.
Also bestellte Olaf sich ebenfalls ein mega schickes SUP – noch so ein Monster! Wo soll das alles hin??
Okok, wir kriegen das hin.. wir haben ja das Materialzelt.. wir müllen also den Innenraum vom Bulli komplett voll mit Dingen, die dann im hingeworfenen Materialzelt unterkommen.
Und sollte es mal nur ein Zwischenstopp für eine Nacht sein, könnten wir die SUPs immer noch unter den Bulli legen und den Wauwi-Anhänger nach draußen stellen (am Fahrradträger angekettet). Geht alles, irgendwie. Solange im Innenraum wirklich nur Zeug steht, das ins Materialzelt oder nach draußen kann.
Inzwischen haben wir zusätzlich zu den SUPs – wir wollen sie schließlich anstelle von geliehenen Kanus verwenden – einen Kanu-Sitz sowie zwei Kajak-Paddel. Und Neopren-Shortys. Und Badeschuhe. Und wasserdichte Taschen für die SUPs.
Zu Gunsten der SUPs werden wohl die Inliner und mein Longboard hierbleiben. Aber ich glaube, wir sollten nochmal probepacken… vielleicht fangen wir die Überlegungen mit dem Dachträger (für die SUP Taschen) doch nochmal von vorn an…? 🤪🤯
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